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Großer Aktionstag in Düsseldorf April 2018

 

Aufklärung, Prävention, Unterstützung und Beratung für Unfallopfer

 

Am 14. April 2018 wird auf dem Düsseldorfer Schadowplatz ein tolles Programm mit subvenio e. V. und der Polizei für alt und jung statfinden. Von 11:00 bis 16:00 Uhr werden wir darauf aufmerksam machen, wie wir gemeinsam Unfallopfern jeglicher Art in Düsseldorf helfen.

 

Großer Aktionstag in Düsseldorf April 2018 mit der Polizei und subvenio.e.V.

 

Düsseldorf 30.03.2018 (pri). Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin verletzen sich weit über 9 Millionen. Menschen in Deutschland bei Unfällen. Diese ereignen sich nicht nur durch Verkehrsunfälle, sondern auch im Zusammenhang mit strafbaren Handlungen wie z. B. illegalen Autorennen, bei denen Menschen getötet oder verletzt werden. Ähnlich wie nach Gewalttaten leiden die von Unfällen Betroffenen häufig unter psychischen Folgen des erlittenen Traumas. Davon können ebenfalls Zeuginnen und Zeugen eines Unfalls als auch die Angehörigen der Unfallbeteiligten betroffen sein.

 

Neben dem körperlichen und/oder seelischen Trauma des eigentlichen Unfalls kämpfen die Geschädigten oftmals mit versicherungsrechtlichen und anderen rechtlichen Problemen. Häufig müssen sie sich neben Fragen der Rehabilitation auch einem jahrelangen, zermürbenden Rechtsstreit mit Versicherungen stellen. Dies führt zu zusätzlichen Belastungen der Betroffenen und erschwert den Heilungsprozess.

 

Der Verein subvenio e.V. bietet Beratung und konkrete Hilfe für Unfallopfer (Opferschutz, Opferhilfe), die durch fremdes Verschulden bei einem Unfall (Verkehrsunfall, Freizeitunfall, Hundebiss, usw.) verletzt werden. BUNDESWEIT.


Großer Aktionstag in Düsseldorf April 2018 mit der Polizei und subvenio.e.V. Referenzbild: subvenio.e.V. Hilfe erfolgt zum Beispiel im Umgang mit Behörden und Versicherungen, bei der Suche nach einem geeigneten Fachanwalt, bei der Suche nach medizinisch-psychologischer Erstberatung bei seelischen Belastungen infolge eines Unfalls mit Personenschaden, sowie die Vermittlung von Hilfen anderer Organisationen.

 

subvenio e.V. versteht sich als eine aufgabenorientierte Organisation, die Aktivitäten zur Erfüllung von Aufgaben zu Gunsten der Allgemeinheit wahrnimmt. Gegründet wurde der Verein im Februar 2009 von Stefanie Jeske, da es zu dieser Zeit noch keine Hilfe für Unfallopfer gab. Der Verein fordert seither von Politik, Justiz und Verwaltung Verbesserungen der rechtlichen und sozialen Situation für Unfallopfer und ihren Angehörigen. Der Verein ist eine Non-Profit Organisation, die keinerlei staatliche Mittel erhälte und seine Arbeit ausschließlich über (Förder) Mitgliedsbeiträgen und   Spenden  finanziert.
 

Quelle: subvenio e. V.

 

 


 

 

Keine Chance für Fahrrad-Diebe

 

Polizei-Tipps und kostenlose FAHRRADPASS-App zum Schutz vor Fahrrad-Dieben

 

Garath: 27.03.2018 (sgh).

 

Im Frühling locken die ersten warmen Sonnenstrahlen ins Freie und auf die Drahtesel. Doch Vorsicht: Wer sein Fahrrad abstellt, um beispielsweise eine Pause zu machen, der sollte Sicherheitsvorkehrungen treffen, damit kein Langfinger zuschlägt und das Fahrrad mitnimmt. Wichtig ist auch, sich die individuellen Fahrrad-Daten zu notieren (die Rahmennummer) oder das Fahrrad codieren zu lassen. So kann die Polizei gestohlene Fahrräder zweifelsfrei ihren rechtmäßigen Besitzern zuordnen. Diese Daten können in einem Fahrradpass der Polizei festgehalten werden, den es für Smartphone-Besitzer auch als App gibt.

 

Fahrraddieb

 

Fahrrad-Diebe sind sehr aktiv: In den vergangenen sieben Jahren lag die Zahl der von der Polizei registrierten Fahrrad-Diebstähle immer über 300.000 Fällen. Besonders beliebt bei den Langfingern sind große Abstellplätze, zum Beispiel an Bahnhöfen, Bädern oder Sport- und Freizeiteinrichtungen.

 

Erste Wahl: Ein massives Fahrrad-Schloss


Um sich vor einem Fahrrad-Diebstahl zu schützen, helfen bereits einfache Mittel: „Es empfiehlt sich, ein massives Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschloss zu verwenden, das groß genug ist, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand, wie etwa einem Fahrradständer, anzuschließen“, erklärt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Nur das Vorder- und Hinterrad zu blockieren, reiche als Schutz vor Dieben nicht aus, diese könnten blockierte Räder mühelos wegtragen oder verladen, so Klotter weiter. Einschlägige Fachzeitschriften informieren darüber, welche Schlösser ihren Zweck erfüllen, ebenso Mitarbeiter in (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen oder Fahrradgeschäften.

 

Fahrräder individuell kennzeichnen


Um ein wiedergefundenes Fahrrad seinem rechtmäßigen Besitzer zuordnen zu können, muss dieses Rad zweifelsfrei identifizierbar sein. Hierzu dient die individuelle Rahmennummer. Diese ist bei vielen in Deutschland verkauften Fahrrädern in den Rahmen eingraviert. Hat das Fahrrad keine Rahmennummer, sollte der Radbesitzer oder ein Fachmann eine individuelle Kennzeichnung anbringen. Die Polizei empfiehlt eine Fahrradcodierung (mit Kraftfahrzeugkennzeichen, Gemeindeschlüssel, Straßenschlüssel, Hausnummer und Initialen). Die Fahrradcodierung lässt sich anhand der amtlichen Schlüsselzahlen von Fundämtern und Polizeidienststellen leicht entschlüsseln. Selbst wenn ein Fahrrad nicht in den polizeilichen Fahndungsdateien erfasst ist, führt die Fahrradcodierung zumindest zur Wohnanschrift des Eigentümers. Wo Fahrradbesitzer ihr Fahrrad codieren lassen können, erfahren sie im Fachhandel.

 

Fahrrad-Daten in Fahrradpass festhalten


Wichtig ist, die individuellen Fahrrad-Daten in einem Fahrradpass festzuhalten. Mit den Fahrrad-Daten kann die Polizei gestohlene Fahrräder zweifelsfrei identifizieren und den rechtmäßigen Eigentümer ausfindig machen. Im Fahrradpass sind neben Rahmennummer und Codierung auch Name und Anschrift des Radbesitzers notiert. Viele Fachhändler stellen beim Fahrradkauf automatisch einen Fahrradpass aus. Andernfalls sollten die Käufer gezielt danach fragen, rät die Polizei. Den vollständig ausgefüllten Fahrradpass, mit einem Foto des Fahrrads versehen, sollten sie sicher aufbewahren.

 

Kostenlose FAHRRADPASS-App der Polizei


Wer im Besitz eines Smartphones ist, kann die kostenlose FAHRRADPASS-App der Polizei für iPhones und Android-Smartphones nutzen. Sämtliche für die Identifizierung wichtigen Fahrrad-Daten können mit der FAHRRADPASS-App problemlos gespeichert werden. Darüber hinaus lassen sich über die FAHRRADPASS-App die Angaben mehrerer Fahrräder verwalten. Zudem können die Daten ausgedruckt oder per E-Mail verschickt werden, um sie bei Bedarf sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer weiterleiten zu können.

 

Mehr Tipps, wie Fahrradbesitzer ihren Drahtesel vor Dieben schützen können, sowie einen polizeilichen Fahrradpass enthält das Faltblatt „Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?“. Das Faltblatt kann mit folgendem Link heruntergeladen werden: http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/25-guter-rat-ist-nicht-teuer.-und-der-verlust-ihres-rades/

 

Die FAHRRADPASS-App ist kostenlos im App Store beziehungsweise im Google Play Store unter folgenden Links herunterladbar:
 

App Store:
https://itunes.apple.com/de/app/fahrradpass/id438072942?mt=8

 

Google Play Store:
https://play.google.com/store/search?q=fahrradpass&c=apps     

 

 


 

 

Jeder Zweite von Datenverlust betroffen

 

Regelmäßige Back-ups, um Ihre persönlichen Daten zu schützen und zu retten

 

Stuttgart / Bonn 26.03.2018. 

 

Mehr als jeder zweite Anwender (53 %) hat bereits elektronisch gespeicherte Daten verloren. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) anlässlich des „World Back-up Days“ durchgeführt hat, der am 31. März 2018 stattfindet.

 

 

Egal ob Schadsoftware, technischer Defekt oder der Diebstahl des Geräts, verlorene Daten lassen sich in der Regel nur über ein vorhandenes Back-up retten. Dabei sollten Anwenderinnen und Anwender all ihre Geräte im Auge haben und ihre wichtigsten Daten, von Arbeitsunterlagen bis zu privaten Fotos, in regelmäßigen Abständen extern sichern.

 

„Ob auf dem Smartphone, Tablet oder Notebook, wir alle tragen heute viele wichtige Daten bei uns. Gehen diese verloren, kann ein beträchtlicher finanzieller oder auch ideeller Schaden entstehen, etwa wenn Erinnerungsfotos abhandenkommen. Schützen können regelmäßige Back-ups, die sich über Cloud, externe Festplatten oder andere Speichermedien sehr leicht anlegen lassen. Nehmen Sie den World Back-up Day zum Anlass, um Ihre persönliche Back-up-Routine zu beginnen“, rät BSI-Präsident Arne Schönbohm.

 

Bevor sie ein Back-up anlegen, sollten Anwenderinnen und Anwender ihre wichtigsten Daten identifizieren und ein geeignetes Speichermedium auswählen. Auch mehrere Kopien auf unterschiedlichen Datenträgern können sinnvoll sein, wenn es sich um besonders kritische Daten handelt. Externe Datenträger sollten nach jedem Back-up vom jeweiligen Gerät getrennt werden, um etwa das Risiko einer Schadsoftware-Infektion der gesicherten Daten zu verringern. Sollte ein Back-up in Hände Dritter gelangen, sorgt eine Verschlüsselung der Daten für erhöhte Sicherheit.

 

Die Bedrohung durch Cyberangriffe nimmt seit Jahren beständig zu. In vielen Fällen verschaffen sich Hacker mit Schadsoftware Zutritt zum Computer, verschlüsseln die persönlichen Daten und fordern dann Lösegeld.

 

„Kommen Sie dieser Aufforderung nicht nach! Dabei handelt es sich um sogenannte Ransomware“, erklärt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei. Wenn Sie ein überlegt installiertes externes Back-up-System haben, können Sie Ihre Daten einfach im Anschluss an die Spurensicherung der Polizei wiederherstellen. Außerdem sollten Sie auch bei Ihrem Smartphone an regelmäßige Back-ups denken. Handys sind ein beliebtes Diebesgut und wenn es Ihnen dann gestohlen wurde, sind auch Ihre persönlichen Daten weg“, so Klotter weiter.  

 

Ausführliche Tipps zum Thema Datensicherung erhalten Sie unter https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Empfehlungen/Datensicherung/datensicherung_node.html

 

PROFIL PROGRAMM POLIZEILICHE KRIMINALPRÄVENTION

Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) verfolgt das Ziel, die Bevölkerung, Multiplikatoren, Medien und andere Präventionsträger über Erscheinungsformen der Kriminalität und Möglichkeiten zu deren Verhinderung aufzuklären. Dies geschieht unter anderem durch kriminalpräventive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und durch die Entwicklung und Herausgabe von Medien, Maßnahmen und Konzepten, welche die örtlichen Polizeidienststellen und andere Einrichtungen, zum Beispiel Schulen, in ihrer Präventionsarbeit unterstützen.

 

PROFIL BUNDESAMT FÜR SICHERHEIT IN DER INFORMATIONSTECHNIK (BSI)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde gestaltet Informationssicherheit in der Digitalisierung durch Prävention, Detektion und Reaktion für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Als neutrale Stelle befasst sich das BSI mit allen Fragen zur IT-Sicherheit in der Informationsgesellschaft. Neben der IT-Sicherheit der Bundesverwaltung bilden insbesondere die Beratung, Sensibilisierung und Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Kooperation mit Wirtschaft und Wissenschaft hierbei Arbeitsschwerpunkte.

 

 


 

 

Falsche Polizeibeamte am Telefon

 

Präventionstipp für Bürgerinnen und Bürger

 

Düsseldorf: 12.03.2018 (sgh).

 

Falsche Polizei

 

Ältere Menschen werden zunehmend von Straftätern angerufen, die sich als Polizeibeamte ausgeben. Die Anrufer manipulieren ihre Opfer, indem sie ihnen augenscheinlich überzeugende Geschichten über aktuelle Straftaten erzählen und sie zum vermeintlichen Schutz ihres Eigentums auffordern, Geld oder Wertgegenstände auszuhändigen. Dabei erscheint auf dem Telefondisplay sogar die Notrufnummer 110.

 

Die falschen Polizeibeamten schildern z. B. die Festnahme ausländischer Einbruchsbanden, bei denen Listen möglicher Einbruchsopfer gefunden wurden. Sie fordern die Opfer auf, Wertgegenstände und Bargeld „vorübergehend“ und nur zum Schutz an einen vermeintlichen Kollegen zu übergeben.

 

Sie geben den Opfern vor, dass diese zur Mithilfe verpflichtet seien, um die „Täter“ festnehmen zu können. In manchen Fällen werden die Opfer dazu gebracht, ihr gesamtes Vermögen von der Bank nach Hause zu holen, da Bankangestellte zu den angeblichen Straftätern gehören sollen.

 

Durch mehrere, teils stundenlange Telefonanrufe erhöhen die Anrufer den psychischen Druck auf ihre Opfer. Sie fordern sie teilweise auf, nur noch über das Handy zu telefonieren. Die Telefonate dauern so lang an, bis Bargeld und Wertgegenstände an der Wohnungstür oder auf der Straße übergeben oder an einem vereinbarten Ort abgelegt wurden.

 

Im Telefondisplay erscheint die Nummer der Polizei oder einer anderen Behörde

 

Über ausländische Telefondienstanbieter sind die Täter in der Lage, jede beliebige Rufnummer im Display des Angerufenen einzublenden. Die Nummer auf dem Telefondisplay liefert daher lediglich einen Anhaltspunkt, wer der Anrufer sein kann. Sie ist keineswegs eine sichere Identifikationsmöglichkeit.

 

Wenn Sie selbst angerufen werden:

 

Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Notrufnummer 110 in Ihrem Telefondisplay.

 

 - Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter/-beamtin aus, lassen Sie sich den Namen nennen und rufen Sie Ihre örtliche Polizeibehörde an.

 - Vergewissern Sie sich, ob es diesen Polizeibeamten/-beamtin gibt und wie er/sie erreichbar ist.
 

 - Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
 

 - Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
 

Übergeben Sie unbekannten Personen NIEMALS Geld oder Wertsachen. Auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.

 

Falls Sie unter der Rufnummer 110 mit einer Vorwahlnummer angerufen werden, legen Sie auf und wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie den Sachverhalt der Polizei.

 

Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

 

Vorbeugungstipps für ältere Menschen zu weiteren Themen finden Sie in den Broschüren „Sicher Leben“ und „Sicher zu Hause“ und auf den Internetseiten des Programms Polizeiliche Kriminalprävention unter: www.polizei-beratung.de