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Garath 2.0 - Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes

 

 

Die Stadt Düsseldorf fördert die Stärkung der Düsseldorfer Stadtteile. Ein Ziel ist es hierbei, die positive Entwicklung der innerstädtischen Stadtteile (u.a. Zuwachs an Bevölkerung, Investitionen in Wohnungsbestand und -umfeld) auf Stadtteile zu übertragen, die bisher nicht gleichermaßen von der positiven Entwicklung profitieren konnten. Auch sollen die Bürgerinnen und Bürger sowie weitere institutionalisierte Akteure in den Stadtteilen stärker in die Stadtteilentwicklung eingebunden werden.

 

Garath zeigt die differenzierte Entwicklung in den Düsseldorfer Stadtteilen anschaulich: Im Gegensatz zum Wachstumstrend der Gesamtstadt stagniert die Bevölkerungszahl. Der gleichzeitige Anstieg der Zahl der Senioren führt vor diesem Hintergrund zu einer zunehmenden Überalterung. Die zu Beginn noch gut funktionierende Einzelhandelsstruktur brach über die Jahre nach und nach weg.

 

Heute sind Defizite, insbesondere in der Nahversorgung, erkennbar. In den vergangenen 25 Jahren wurden verschiedene Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtteils durchgeführt. Impulse für weitere Investitionen z.B. Privater blieben jedoch weitestgehend aus. Das Image des Stadtteils konnte nicht verbessert werden und stellt sich weiterhin als entwicklungshemmend dar. Eine Integration des Stadtteils in die Gesamtstadt - sowohl strukturell als auch entwicklungsbezogen - fand somit bisher nicht statt.

 

Zielsetzung

 

 

Mit dem Projekt "Garath 2.0" soll dieser Stadtteil für die nächsten Jahrzehnte im Sinne des Entwurfs zum STEK 2025+ zukunftsfähig gestaltet werden. Damit wird eine Doppelstrategie verfolgt: Zum einen geht es um eine Stärkung des Stadtteils als solches, zum anderen um eine Annäherung an die gesamtstädtische Entwicklung.

 

Wichtige Fragen gilt es hierbei in den Fokus zu nehmen: Wie kann eine optimale Nahversorgung, ein attraktives Wohnumfeld, soziale Partizipation und gleichzeitige Revitalisierung des Stadtteils erreicht werden? Fragen der Nahversorgung im Hauptzentrum und den noch mehr oder weniger existierenden Nebenzentren, der nicht ausreichend barrierefreie Immobilienbestand oder das kulturelle Angebot sind wichtige Teilaspekte der Untersuchung. Hierbei soll es eher um eine Stadtteil-Revitalisierung in vielschichtiger Hinsicht gehen und weniger um ausschließliche Gestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Raum.

 

Neben diesen beiden inhaltlichen Zielen wird ein strategisches Ziel verfolgt: Der in Garath begonnene Prozess der integrierten Quartiersentwicklung mit hoher Bedeutung der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern soll beispielhaft für vergleichbare Prozesse in anderen Düsseldorfer Stadtteilen sein.