VdK: Günter Meier bekam großes Lob von Politik

 

 

Adventsfeier VdK Benrath-Garath Bild P. Ries

 

 

Adventsfeier des VdK Ortsverband Benrath-Garath:

 

Posaunenchor sprang ein

 

von Peter Ries

 

Düsseldorf/Garath: 10.12.2017 (pri).Trotz winterlich-nasskalten Wetters fanden sich viele Mitglieder mit ihren Angehörigen zur diesjährigen Adventsfeier des Ortsverband VdK Benrath-Garath in der Anbetungskirche Hassels ein. Der Vorsitzendes des Ortsverbandes Günter Meier freute sich, unter den vielen Gästen auch den Vorsitzenden des Kreisverbandes, Peter Jeromin und Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke (SPD) Begrüßen zu dürfen. Für die Bezirksvertretung 9 überbrachte Dirk Angerhausen (CDU) Grüße. Vom Rat der Stadt Düsseldorf kamen Bettina Wietbrauk und Klaus-Dieter Lukaschewski – ebenfalls CDU, sowie Vetreter der Bezirksvetretung 10, Garath.

 

Bei der Begrüßungsrede hatte der Vorsitzende des Ortsverbandes Günter Meier, eine für ihn unangenehme Pflicht, den Gästen mitzuteilen, dass der für diesen Tag gebuchte "Madrigalchor Schloss Benrath" wegen Krankheit am Vortag komplett abgesagt hatte. Für den Vorsitzenden jedoch etwas ärgerlich und traurig zugleich – was man ihm während seiner Rede anmerkte. Offensichtlich haben sich viele Gäste auf den Auftritt des Chors gefreut.

 

Evangelische Posaunenchor Düsseldorf-HasselsDankenswerterweise sprang der 14-jährige Leon Vogt mit seiner Trompete ein und der „Evangelische Posaunenchor Düsseldorf-Hassels“ unter der Leitung von Jörg Schröder erklärte sich sofort bereit, die Feier mit besinnlichen Liedern zur Adventszeit aufzuwerten.

 

Nach einer kurzen musikalischen Darbietung von Leon und der Ansprache des Pfarrers Florian Specht – der für Pfarrer Christoph Breer einsprang - hatte der Vorsitzende des VdK Kreisverbandes Peter Jeromin Gelegenheit, sich bei Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke und den Ratsleuten für ihr Kommen zu bedanken. Das zeige einmal mehr, dass sich auch die Politik sehrwohl für die Arbeit Sozialverbandes interessieren. Jeromin verdeutlichte in seiner Ansprache die Vorzüge einer Mitgliedschaft im VdK der mit seinen landesweit 1,8 Millionen Mitgliedern - von denen alleine in NRW 330.000 und im Kreisverband Düsseldorf 7300 für nur fünf Euro monatlich - eine feste Anlaufstelle bei sozialrechtlichen Problemen vorfänden. Dazu zähle nicht nur die Beratung in allen sozialrechtlichen Fragen vom Schwerbehinderten- bis zum Rentenrecht, sondern ebenso die Rechtsvertretung vor den Sozial- und Verwaltungsgerichten.

 

VdK-Kreisverbandsvorsitzender Peter Jeromin Foto: © P.Ries„Der Sozialverband VdK hat die Sozialgesetzgebung, wie etwa das soziale Entschädigungsrecht und das Schwerbehindertenrecht entscheidend beeinflusst und mitgestaltet und wird auch weiterhin für den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme und die Wahrung sozialer Gerechtigkeit kämpfen. Dafür nehme der VdK keine Zuschüsse von Land und Bund an, um unabhängig und frei zu bleiben, sondern bestreitet dies alleine aus dem Mitgliedsbeitrag von fünf Euro“, so Jeromin.

 

Ansprache beim VdK: Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke„Das soll Ihnen zeigen, wie sehr verbunden auch die kommunale Politik mit dem VdK ist“, so Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke. Sie bedankte sich für die Einladung und hob hervor, dass sie sehr gerne der Einladung gefolgt sei, um zu zeigen, wie sehr sie das Engagent der Ehrenamtlichen des VdK Benrath-Garath und die Arbeit des Vorsitzenden Günter Meier schätze.

 

„Als Gemeindeschwester in Flingern weiß ich sehrwohl, was dahintersteckt, ein so schönes Ambiente wie das hier im Gemeindesaal der Anbetungskirche zu schaffen. Der VdK- Kreisverband und Sozialverband Benrath-Garath – wie auch alle anderen in Düsseldorf, leisten eine sehr wichtige sozialpolitische Arbeit für Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen und oft auch auf Hilfe angewiesen sind, die sie hier finden. Denn ohne die Hilfe des VdK hätten viele Menschen in sozialrechtlichen Belangen keine Unterstützung. Dafür stehen die vielen engagierten Menschen im Sozialverband und dafür zeuge ich und das Land Ihnen großen Respekt“, sagte Zepuntke.

 

Ansprache von Dirk Angerhausen beim VDK Adventsfest Foto: © P. RiesBevor Kaffee und Kuchen serviert wurde, richtete Dirk Angerhausen von der Bezirksvertretung 9 das Wort an die Mitglieder und insbesondere an Günter Meier, der sich auch dieses Jahr wieder sehr bemühte, den Mitgliedern einen schönen Nachmittag zu bieten. Angerhausen könne sehr gut nachvollziehen, wie sich Meier gefühlt haben muss, nachdem ihm am Vortag eine Absage des wichtigsten Programmpunktes wegen Krankheit erhielt, auf dessen Darbietung doch der Nachmittag aufbaute. um so mehr freue er sich über die Hilfsbereitschaft des „Evangelischen Posaunenchor Düsseldorf-Hassels“, die kurzerhand einsprangen und es trotzdem ein wirklich schöner Nachmittag wurde. „Wenn man bedenkt, dass dem Posaunenchor vor etwa einer Woche Instrumente im Wert von zehn bis vierzehn Tausend Euro gestohlen wurde und ihnen bestimmt nicht nach Feierlichkeiten zumute ist, finde ich es sehr löblich und großherzig, dass Sie eingesprungen sind. Dafür mein Respekt“, so Angerhausen, der sich - wie er betonte - hoffentlich "nicht zu weit aus dem Fenster lehne", wenn er verspreche, dass die Bezirksvertretung dem Posuanenchor eine kleine Unterstützung zukommen ließe. Zum Schluss gab es im Namen des Bezirksbürgermeisters Karl-Heinz Graf viele Grüße, der aus terminlichen Gründen leider nicht kommen konnte.

 

Gegen 19 Uhr endete eine schöne Adventsfeier im Gemeindesaal der Anbetungskirche Hassels.

 

 


 

Bodenleitsysteme sind keine Abstellplätze

 

Behindertenbeirat: Akzeptanz in der Bevölkerung hält sich in Grenzen

 

Blindenleitsysteme (Bodenindikatoren) sollen blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen ermöglichen, sich sicher und selbständig im öffentlichen Raum, in Gebäuden und an Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel zu bewegen. Die Systeme sind in der Regel so gestaltet, dass sich behinderte Menschen schnell, unkompliziert und ohne fremde Hilfe in der Öffentlichkeit orientieren - und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen - können.

 

Das Blindenleitsystem ist durch abgestellte Fahrräder unkenntlich. Für blinde und sehbehinderte Menschen, die auf das Leitsystem angewiesen sind, endet hier der Weg.

Zu diesen Leitsystemen gehören neben den taktilen Bodenindikatoren auch tastbare und kontrastreiche Grundrisspläne, taktile Handlaufschilder, Schilder mit Pyramiden- und Brailleschrift sowie taktile Fluchtwegschilder.

 

Leider scheint diese Tatsache bei einem Großteil der nichtbehinderten Menschen noch nicht angekommen zu sein. Deutlich wird dies, wenn man sie fragt, was diese „merkwürdigen“ Noppen und Rillen – die man vermehrt in den Böden des Straßenraumes und zum Beispiel an Haltestellen, Ampeln, Straßeneinmündungen und Zebrastreifen sieht – bedeuten. Von Kunst im Straßenraum über Spielflächen und Haltelinien bis hin zu Abstellflächen reichten die Antworten der Befragten.

 

Das mag wohl auch der Grund sein, warum diese, der Barrierefreiheit behinderter Menschen dienenden Elemente häufig zugeparkt und wenig gepflegt werden. „Oft sind Bodenplatten lückenhaft oder falsch ausgerichtet, sodass man zum Beispiel nicht zum nächsten Bürgersteig, sondern in die Straße hinein geleitet wird. Nicht selten führen sie ins Leere oder zu weitläufig zu einem bestimmten Ziel.

 

Für Norbert Zielonka - der den Sozialverband VdK im Beirat für Menschen mit Behinderung vertritt und Sprecher des „Runden Tischs Verkehr“ (RT) ist - ein Grund mehr, sich bei der letzten Sitzung des Beirates (04.12.2017) mit einer Empfehlung der Mitglieder des RT an die Verwaltung zu wenden.

 

Der 69-jährige stellvertretende Vorsitzende des VdK-Kreisverband Düsseldorf verdeutlichte in seinem Vortrag, dass die herrschenden Missstände bezüglich der Leitsysteme mit dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG § 4 ff.) in Einklang gebracht werden müsse. Zudem sei es wichtig, die Bevölkerung mit Presse-Kampagnen, Veranstaltungen und Flyern zu sensibilisieren, und aufzuzeigen, dass es sich nicht um ein Kavaliersdelikt handele, wenn jemand diese Leitsysteme zuparke und die gesetzmäßig garantierte Barrierefreiheit mobilitätseingeschränkter Menschen im öffentlichen Raum mutwillig oder aus Unwissenheit einschränke. So müsse auch das Ordnungsamt, Verkehrsbehörden und Gartenamt verstärkt Sorge tragen, dass Einrichtungen, die behinderten Menschen zur Orientierung im öffentlichen Raum dienen sollen, überwacht und gepflegt werden. 

 

Kommentar von Peter Ries

 

 

Die Blindenleitsysteme stellen für die betroffenen Menschen die Basis für ihre Mobilität dar. Im öffentlichen Raum bestehen sie im Wesentlichen durch in den Straßenbelag eingebaute tastbare taktile Leitelemente. Oft werden diese Leitsysteme durch abgestellte Fahrzeuge oder Gegenstände unkenntlich gemacht. Behinderte Menschen verlieren dadurch ihre Eigenständigkeit, da sie dann auf fremde Hilfe angewiesen sind. Hier muss die Politik dafür sorgen, dass die Barrierefreiheit gesichert ist; dafür sollte sie alle wirksamen Mittel einsetzen, denn behinderte Menschen sind nicht nur behindert, sondern werden all zu oft behindert.

 

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Info Beirat für Menschen mit Behinderung:

 

Die Mitglieder des Beirats setzen sich ehrenamtlich für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ein. Sie arbeiten überparteilich und sind an keine Weisungen gebunden. Ziel ist es, dass die Belange von Menschen mit Behinderung bei städtischen Entscheidungen berücksichtigt werden und Düsseldorf die Barrierefreiheit im Sinne des Behindertengleichstellungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen umsetzt. Der Beirat befasst sich mit vielen Themen, wie zum Beispiel mit der Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr, im Wohnungsbau, in Öffentlichkeitsarbeit und Medien oder mit der schulischen Integration von Kindern und Jugendlichen. Er berät dabei unter anderem die Ausschüsse des Rates und die städtischen Ämter. Mehr Infos Hier

 

 


 

 

Ausbildung bei der Stadt Düsseldorf

 

Karriereportal der Landeshauptstadt Düsseldorf: Bewerbungsfrist für Ausbildungsberufe verlängert

 

 

 

Düsseldorf | 25.11.2017 | (sgh) Ziel ist es, einen noch optimaleren Service rund um Deine Bewerbung bei der Landeshauptstadt Düsseldorf anzubieten. Hierzu gehört insbesondere die Beschleunigung des Bewerbungs- und Auswahlverfahrens. Daher besteht die Möglichkeit sich für Ausbildungsberufe online zu bewerben.

 

 

Wenn Du noch eine Ausbildung für das Einstellungsjahr 2018 suchst bist Du auf dem Karriereportal der Landeshauptstadt Düsseldorf genau richtig!

 

Die Bewerbungsfrist wurde in den meisten Berufen bis zum 12. Januar 2018 verlängert. Bis wann Du Deine Bewerbung einreichen kannst, findest Du unter dem Link weiter unten. Wenn Du einen Traumberuf gefunden hast und Dich bewerben willst, geht es am schnellsten über den Online Bewerbungsvordruck auf dem Portal.

 

Sobald Du Dich online beworben hast, erhältst Du die Zugangsdaten für den geschützten Bereich des Karriereportals, in dem Du Deine Bewerbungsdaten prüfen, ändern und den Verlauf Deiner Bewerbung verfolgen kannst.

 

Zusätzliche Hinweise für Menschen mit Behinderung findest Du ebenfalls auf diesem ►►► Portal

 

Also: Ran an den Speck!

 

 

 


 

Weihnachtsmärkte sind beliebt bei Taschendieben

 

So schützen Sie sich gegen Taschendiebe

 

Taschendiebe unterwegsDer Besuch eines Weihnachtsmarkts gehört für viele im Advent einfach mit dazu – leider auch für Taschendiebe. Während die Besucher an den zahlreichen Ständen stöbern oder sich angeregt bei einer Tasse Punsch unterhalten, schlagen die Diebe blitzschnell zu.

 

NRW/Düsseldorf | 21.11.2017 | (sgh). Zwar sank 2016 die Zahl der angezeigten Taschendiebstahlfälle etwas im Vergleich zum Vorjahr – von insgesamt 168.142 (2015) auf 164.771 Fälle (2016). Dafür stieg aber der Schaden von 50,8 Millionen Euro (2015) auf 51,5 Millionen Euro an. Die Polizei gibt hilfreiche Tipps, wie sich Besucherinnen und Besucher vor dem Griff in die Tasche schützen können. Sie sind auf der Klappkarte „Schlauer gegen Klauer!“ kurz zusammengefasst, die bei jeder Polizeidienststelle und im Internet unter www.polizei-beratung.de erhältlich ist.



In den engen Gassen zwischen den Weihnachtsmarktständen ist zum Beispiel der Drängel-Trick sehr beliebt. „Ein Dieb rückt unangenehm dicht an das Opfer heran, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die Geldbörse in der Manteltasche quasi „griffbereit“ anbietet“, so Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Innerhalb weniger Sekunden sind Brieftasche, Kreditkarte oder das Handy verschwunden.“ Dabei laufen die Maschen der Diebe oft nach dem gleichen Schema ab: Einer lenkt das Opfer ab, der Zweite stiehlt die Beute und gibt sie an einen Dritten weiter, der dann verschwindet. Werden die Diebe nicht auf frischer Tat ertappt, sind sie meist nur schwer ausfindig zu machen – zumal die Opfer den Verlust meist erst spät bemerken und die Täter in vielen Fällen nicht beschreiben können.



Taschendiebe lassen sich manchmal schon am typisch suchenden Blick erkennen. Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute (z. B. Hand- oder Umhängetasche). Dabei suchen die Diebe gerne die Enge – die Gänge zwischen den Buden auf dem Weihnachtsmarkt bieten sich dazu besonders an. Eine weitere erfolgreiche Masche der Diebe ist, die Kleidung des potenziellen Opfers angeblich versehentlich mit Ketchup, Senf oder einer Flüssigkeit zu beschmutzen. Beim anschließenden Reinigungsversuch lenken sie das Opfer wortreich vom zeitgleichen Diebstahl der Wertsachen ab. 

 

Die Polizei gibt hilfreiche Tipps gegen die Tricks von Taschendieben:

 

  • Nehmen Sie bei einem Bummel über den Weihnachtsmarkt nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere immer in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Achten Sie gerade in einem Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen. Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder „in die Zange“ genommen werden.
  • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte).
  • Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, z. B. telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.

 

Die Klappkarte „Schlauer gegen Klauer“ enthält neben den Tipps auch einen Notfallpass zum Heraustrennen mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten sowie eine Checkliste mit Sofortmaßnahmen für Opfer und Zeugen, damit diese nach einem Diebstahl richtig reagieren können. Die Klappkarte ist kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann unter   
http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/medienangebot-details/detail/23.html heruntergeladen werden.

 

 


 

 

Jetzt auch in Unterbilk

 

Notinseln für Kinder

 

Vorreiter war zuletzt Garath

 

Düsseldorf/Garath | 16.10.2017 | (sgh) Es freut mich sehr, dass eine gute Sache zum Schutz unserer Kinder sich immer mehr in Düsseldorf ausbreitet und engagierte Menschen sich dafür stark machen“, so Peter Ries, der die Notinseln für Garath und Hellerhof initiierte und einen entsprechenden Beschluss in der Bezirksvertretung 10 herbeiführte, an dem sich alle Parteien beteiligten. Der 60-jährige Kommunalpolitiker und Opa von fünf Enkelchen hatte, nachdem 2016 seine damals 6-jährige Enkelin von einem fremden Mann angesprochen wurde und sie „nach Hause“ fahren wollte, überlegt, was man für etwas mehr Sicherheit der Kinder unternehmen könnte. Bei seinen Recherchen stieß er auf die Stiftung Hänsel + Gretel, die in ganz Deutschland mit Partnern zusammenarbeitet, um Kindern, die sich bedroht fühlen und Hilfe benötigen, einen Zufluchtsort zu bieten.

 

Da die IHK Partner der Stiftung Hänsel + Gretel in Düsseldorf ist, kontaktierte Ries den Stadtteilmarketing-Experten und für die Organisation zuständigen Sven Schulte - das Ergebnis ist ja bekannt. Ries wünscht sich noch mehr „Nachahmer“, wie er sich ausdrückte. Denn der Schutz unserer Kinder sollte alle angehen“.

 

Mittlerweile gibt es in Düsseldorf 84 Notinseln davon 24 in Garath, die man am Logo in den Eingangsbereichen der jeweiligen Geschäfte und Institutionen erkennen kann. Sie signalisieren den Kindern "Wo wir sind, bist Du sicher". Die Anlaufstellen sind verpflichtet, die Sorgen und Nöte hilfesuchender Kinder ernst zu nehmen und ihnen zu helfen.

 

„Im Rahmen eines Rundgangs durch den Stadtteil, in dem sich die Notinseln befinden oder einer Quiz-Rally könnten die Kinder der Kitas und Schulen spielerisch auf die Standorte der Notinseln aufmerksam gemacht werden, damit sie in einer Notsituation auch wissen, wo sie Hilfe finden“, schlägt Ries vor und bedankt sich noch bei den Unterstützern, wie die BIG (Fred Puck) und dem Bürgerverein Hellerhof, sowie bei Verwaltungsstellenleiter Uwe Sandt, die sich am Gelingen der Notinseln beteiligen. 

 


 

Seniorenrat auf der REHACARE 2017. Bild: © P. Ries-von li.: Harald Oehme, Gisela Theuringer, Rainer Kloke, Manfred Wieske und Gregor JungbluthREHACARE 2017

 

Erfolgreicher Abschluss: Seniorenrat am Stand vertreten


Düsseldorf | 07.10.2017 | (pri). Der Seniorenrat (SR) der Landeshauptstadt Düsseldorf beteiligte sich in diesem Jahr erneut an der internationalen Fachmesse REHACARE, um seine Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. In der Halle 6 am Stand H36 standen die Seniorenratsmitglieder den Besuchern für Fragen und Informationen zur Verfügung. Wer sich für Seniorenprodukte oder Messethemen interessierte, die die REHACARE speziell für diese Zielgruppe bereithielt, konnte an Messeführungen in kleinen Gruppen teilnehmen.

 

In Düsseldorf leben aktuell rund 145.000 Bürger, die älter als 60 Jahre sind. Der Seniorenrat gibt ihnen eine Stimme und kümmert sich um ihre Anliegen und Sorgen. Bereits seit 1978 besteht das Gremium in Düsseldorf, in das die zehn Stadtbezirke je zwei Mitglieder wählen. Ob es um Gesundheitsfragen geht, um Verkehrs- oder Sicherheitsprobleme oder um Angebote rund um Bildung, Kultur oder Freizeitgestaltung, der Seniorenbeirat steht den älteren Mitbürgern stets mit Rat und Tat zur Seite. Auch das Thema altersgerechtes Wohnen und den Dialog der Generationen und Kulturen zu fördern, hat sich der SR zur Aufgabe gemacht.


„Unsere vielfältigen Angebote werden gut angenommen," berichtet der Vorsitzende des Seniorenrats, Georg Jungbluth. „Die Bürger treten mit ihren Problemen, ihren kleinen und großen Sorgen gerne an uns heran. Für diesen Zweck gibt es in den einzelnen Stadtteilen jeden Monat Bürgersprechstunden. Gemeinsam mit den zuständigen Verwaltungen können wir dann fast immer eine Lösung finden."

 


 

Friedhofsmobil auch für den Südfriedhof

 

Ein "Kind" des Seniorenrates

 

Bereits im Jahre 2012 setzte sich der Seniorenrat dafür ein, dass 2015 per Ratsbeschluss der Düsseldorfer Nordfriedhof mit einem Friedhofsmobil ausgestattet wurde. Das Mobil wurde gerne und oft von älteren und mobilitätseingeschränkten Friedhofsbesuchern angenommen. Für 2018 soll das Angebot auf Antrag des Seniorenbeirates auch auf den 47 Hektar großen Südfriedhof ausgeweitet werden. Die Kosten wurden mit ca. 25.000 Euro beziffert. Die ZWD wird sich mit zwei Fahrer/innen daran beteiligen. Unter anderem wird sich die Bürgerstiftung und der Stadtsparkasse Düsseldorf an den Kosten beteiligen. Die Stadtsparkasse hatte bereits zugesagt, sich mit 10.000 Euro daran zu beteiligen.

 

„Das ist ein weiterer Fortschritt im Bereich der Mobilität älterer Menschen, die ihre Angehörigen auf den oft weitläufigen Friedhofsgeländen besuchen wollen“, so der Vorsitzende des Seniorenrates, Gregor Jungbluth und Manfred Wieske aus Garath pflichtet ihm bei.

 

Die stellvertretende Vorsitzende Ulrike Schneider ist jedoch ein wenig verärgert darüber, dass die Arbeit und die Erfolge des SR zu wenig öffentliche und politische Anerkennung erfahre. So sei es fast unerträglich, wenn sich Politiker – wie in der Vergangenheit geschehen – auf dem Friedhofsmobil als die „Macher“ ablichten ließen oder protokollarisch festhalten lassen,  dass ihre Zustimmung letztlich zum Erfolg führte. „Dadurch entsteht bei der Bevölkerungsgruppe die wir als Seniorenrat vertreten, das falsche Bild über unsere Arbeit. Derartige Verhaltensweisen sind zudem mitverantwortlich dafür, dass die Presseberichterstattung über die Arbeit des SR auf sehr niedrigen Niveau gehalten wird“, so Schneider.

Das Friedhofsmobil als Projekt des Gartenamtes und der Zukunftswerkstatt Düsseldorf (ZWD) war 2015 als Pilotprojekt gestartet; es wurde bis 2016 insgesamt 900 Mal eingesetzt.